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Biokompatibilität
und Dentallegierungen
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Biokompatibilität
: Als biokompatibel (gr. bios =
Leben + kompatibel = verträglich)
bezeichnet man Werkstoffe (z. B.
Dentallegierungen) oder
Baugruppen, die keinen negativen
Einfluss auf Lebewesen (z.B.
Mensch) in ihrer Umgebung haben.
(siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Biokompatibilit) |
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| Immer mehr Menschen sind durch Allergien oder Umweltbelastungen in ihrer Gesundheit und Lebensqualität eingeschränkt. Patienten wünschen daher verstärkt bioverträglichen Zahnersatz, schließlich verbleibt er für viele Jahre im Mund. Die richtige Auswahl der Dentalmaterialien und eine enge Kooperation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker sind, nach Aussagen des KpZ, wichtige
Voraussetzung für eine hochwertige Versorgung. |
| Per Definition verhält sich ein bioverträglicher Zahnersatz neutral im Körper – die verwendeten Dentalmaterialien rufen also keine allergischen oder sonstigen Reaktionen hervor. Ob Zahnersatz biokompatibel ist oder nicht, hängt von mehreren Faktoren
ab. Kronen, Brücken und Füllungen sind über viele Jahre ein fester Bestandteil des Körpers. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass ihre Bestandteile gut verträglich sind und keine Hautreizungen oder allergische Reaktionen hervorrufen. Sie müssen dem Speichel trotzen, den Abrieb beim Kauen aushalten und dürfen sich auch nach Jahren nicht zersetzen. |
| Die zunehmende Nachfrage der Patienten nach biokompatiblen Materialien hat zur Entwicklung von so genannten Biolegierungen geführt. Sie zeichnen sich durch fein ausbalancierte, innovative Materialzusammensetzungen aus, die aufgrund modernster Herstellungsverfahren die notwendige Stabilität und sattgoldene Farbe einer Goldlegierung ohne Beimischung von Palladium und Kupfer erzielen. Biolegierungen bestehen nur aus hochwertigen Bestandteilen und werden nach den strengen Auflagen des europäischen Medizin-Produkte-Gesetzes
(MPG) hergestellt. Optimale Korrosionsbeständigkeit ist
garantiert und wird in der Regel durch
Testung der biologischen Verträglichkeit
/ Biokompatibilität nach DIN ISO
10993-5 sichergestellt. |
| Auch die Qualität der Werkstoffe ist ein entscheidendes Kriterium für Biokompatibilität. In deutschen Dentallaboren werden ausschließlich CE-geprüfte Dentalmaterialien verwendet. Damit ist eine hohe Werkstoffqualität sichergestellt. Darüber hinaus ist die richtige Verarbeitung durch den Fachmann entscheidend, um Patient und Zahntechniker vor herstellungsbedingten Schadensrisiken optimal zu schützen. Dass die Dentalstoffe sachgemäß verarbeitet werden, gewährleisten hierzulande die zahntechnischen Meisterbetriebe mit ihrem hohen Ausbildungsstand. |
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Fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Fachlabor
nach BIO-Legierungen made in Germany und den damit verbundenen Vorteilen für Sie als Patient. |
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Etablierte
Legierungshersteller sind in der Regel
in Deutschland nach der DIN EN ISO 13485
und ISO 9001 zertifiziert. Von diesen
Unternehmen erhalten Sie über Ihr Labor
und/oder Ihren Zahnarzt
Legierungs-Zertifikate sowie einen Dentalpass, auf denen die
Inhaltstoffe ausgewiesen werden und die
Verträglichkeitsprüfung dokumentiert
ist.
BIO-Legierungen
made in Germany erhalten Sie u.a. bei
folgenden deutschen
Legierungsherstellern: DENTALimpulse,
Degudent, Heraeus, Wegold und WIELAND. |

Beispielzertifikat der DiGOLD BioATi
der DENTAlimpulse GmbH
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| Text/Verfasser:
JS |
| Nachweis/Quelle:
Fachlektüren, zhkplus.de, Prodente, |
| Letzte
Änderung dieser Inhalte: 19.11.2008. |
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Weiterführende
Infos u.a. unter:
http://www.igb.fraunhofer.de |
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